Bewertung vom Ex-Mitarbeiter oder Konkurrenten: warum sie löschbar ist
Bewertungen von Ex-Mitarbeitern und Wettbewerbern sind ein Interessenkonflikt und verstoßen gegen Googles Richtlinien. Woran Sie sie erkennen und was wirklich hilft.

Inhalt
Warum diese Bewertungen besonders schaden
Eine schlechte Bewertung eines unzufriedenen Kunden ist unangenehm, aber sie ist Teil des Geschäfts. Eine schlechte Bewertung eines ehemaligen Mitarbeiters oder eines Konkurrenten ist etwas anderes: Sie kommt von jemandem, der genau weiß, wo es wehtut. Sie nennt den Namen des Chefs, beschreibt den Umgangston im Team, spricht über Preise „hinter den Kulissen" oder über angebliche Mängel, die kein Kunde je zu sehen bekommt.
Solche Bewertungen wirken auf Leser besonders glaubwürdig, weil sie konkret sind. Und sie werden häufig nicht als das erkannt, was sie sind: eine Abrechnung oder ein gezielter Angriff, verkleidet als Kundenerfahrung. Für den Betrieb ist der Schaden doppelt. Der Schnitt sinkt, und gleichzeitig steht eine Geschichte im Raum, die man öffentlich kaum widerlegen kann, ohne Interna preiszugeben.
Interessenkonflikt: was Google darunter versteht
Googles Richtlinien setzen voraus, dass eine Bewertung eine echte Kundenerfahrung wiedergibt. Wer als Mitarbeiter, ehemaliger Mitarbeiter oder Wettbewerber bewertet, hat diese Perspektive nicht. Er hat ein eigenes Interesse am Ergebnis, sei es Genugtuung nach einem Streit oder ein besseres Ranking für den eigenen Betrieb. Google fasst das unter dem Begriff Interessenkonflikt zusammen und untersagt solche Bewertungen ausdrücklich.
Wichtig ist dabei: Es kommt nicht darauf an, ob der Inhalt der Bewertung stimmt. Ein Ex-Mitarbeiter mag mit seiner Kritik am Führungsstil recht haben. Trotzdem ist die Bewertung regelwidrig, weil sie am falschen Ort steht. Für Arbeitgeberbewertungen gibt es eigene Plattformen. Das Google-Unternehmensprofil ist für Kunden gedacht. Umgekehrt gilt dasselbe für positive Bewertungen: Wer seine eigenen Mitarbeiter fünf Sterne vergeben lässt, verstößt genauso gegen die Regeln, wie in unserem Beitrag zum richtigen Sammeln von Bewertungen beschrieben.
Typische Erkennungsmerkmale
Der Interessenkonflikt steht nie in der Bewertung selbst. Niemand schreibt „Ich habe hier bis letzten Monat gearbeitet". Erkennbar wird er an Mustern, die in der Summe ein Bild ergeben:
Insiderwissen
Die Bewertung nennt Interna, die kein Kunde kennen kann: Namen von Kollegen, Personalfragen, Einkaufspreise, Abläufe im Backoffice, interne Konflikte.
Timing nach der Trennung
Die Bewertung erscheint Tage oder wenige Wochen nach einer Kündigung, einer Abmahnung oder einem Streit, oft ohne dass in diesem Zeitraum ein passender Kundentermin existiert.
Profil lobt den Mitbewerber
Dasselbe Google-Konto bewertet zeitgleich einen direkten Konkurrenten oder den neuen Arbeitgeber mit fünf Sternen, häufig als einzige weitere Aktivität.
Kein Kundenvorgang
Zur beschriebenen Erfahrung passt kein Auftrag, keine Rechnung, kein Termin. Die Bewertung beschreibt eine Kundenperspektive, die es in Ihren Unterlagen nicht gibt.
Bei Konkurrenten kommt ein weiteres Muster hinzu: Bewertungen, die mehrere Betriebe derselben Branche im selben Ort negativ bewerten und genau einen positiv. Oder Bewertungen, die auffällig fachkundig über Verarbeitung, Materialien oder Kalkulation urteilen, wie es ein Laie selten tut. Auch anonyme Profile, die kurz vor der Bewertung angelegt wurden, gehören häufig in diese Kategorie, wenngleich sie allein noch kein Beweis sind.
Kein einzelnes Merkmal reicht aus. Ein Kunde kann zufällig kurz nach einer Kündigung bewerten, und ein Fachmann kann ehrlicher Kunde sein. Entscheidend ist die Kombination, und genau diese Einordnung ist der Kern der Arbeit, die vor einer Prüfung durch Google geleistet werden muss.
Arbeitsrecht kurz: Loyalität endet nicht am letzten Arbeitstag
Neben Googles Richtlinien gibt es eine zweite Ebene. Aus dem Arbeitsverhältnis ergeben sich Rücksichtnahmepflichten, und ein Teil davon wirkt über das Ende des Vertrags hinaus nach. Wer nach seinem Ausscheiden Geschäftsgeheimnisse preisgibt, ehemalige Kollegen öffentlich herabsetzt oder den früheren Arbeitgeber gezielt geschäftlich schädigt, verletzt diese nachwirkende Pflicht. Das kann Unterlassungs- und im Einzelfall Schadensersatzansprüche auslösen.
Praktisch bedeutet das: Der arbeitsrechtliche Weg kann sinnvoll sein, wenn ein Ex-Mitarbeiter systematisch schadet, Kunden abwirbt oder vertrauliche Informationen streut. Für die einzelne Bewertung ist er zu teuer und zu langsam. Ein Anwalt kostet je nach Fall 300 bis 1.500 Euro, unabhängig vom Ergebnis, und am Ende entscheidet trotzdem Google, ob die Bewertung verschwindet.
Warum Antworten hier wenig bringt
Bei berechtigter Kritik ist eine öffentliche Antwort das richtige Werkzeug. Bei Bewertungen von Ex-Mitarbeitern und Konkurrenten kehrt sich das um. Wer schreibt „Sie waren nie Kunde, sondern bis letzten Monat bei uns angestellt", bestätigt öffentlich, dass die genannten Interna stimmen könnten, macht den Streit sichtbar und riskiert, selbst personenbezogene Angaben zu veröffentlichen. Wer auf den Inhalt eingeht und Personalentscheidungen erklärt, führt eine arbeitsrechtliche Auseinandersetzung vor Publikum.
Dazu kommt: Eine Antwort ändert den Schnitt nicht. Die 1-Stern-Bewertung bleibt stehen, und jeder potenzielle Kunde sieht sie zuerst, die Antwort erst danach. Wenn überhaupt, sollte die Antwort kurz und neutral ausfallen und die Bewertung nicht inhaltlich aufwerten. Wie das in der Praxis formuliert werden kann, zeigen unsere Antwort-Vorlagen. Das eigentliche Ziel ist aber ein anderes: Die Bewertung gehört nicht beantwortet, sondern entfernt.
Warum der Selbstversuch meist scheitert
Viele Unternehmer wenden sich zunächst selbst an Google. Die Ablehnungsquote liegt dabei bei über 80 Prozent. Gerade bei Interessenkonflikten ist das Problem typisch: Der Unternehmer weiß, wer hinter der Bewertung steckt, kann diesen Zusammenhang aber nicht so darlegen, dass er für Google ohne Vorkenntnisse nachvollziehbar wird. Die Einordnung bleibt allgemein, Google sieht eine negative Meinung mit ein paar Sternen und lehnt ab.
Nach einer Ablehnung wird es schwerer. Dieselbe Bewertung erneut aufzurollen gelingt selten, und die Bewertung bleibt derweil online und kostet Anfragen. Wer dann doch den Anwalt einschaltet, zahlt viel Geld für einen Weg, der Wochen bis Monate dauert.
Die sichere Entfernung
BewertungsPush ordnet jede Bewertung vorab ein und arbeitet die Merkmale heraus, die den Interessenkonflikt plausibel machen. Eingereicht wird nur, was Aussicht auf Entfernung hat. Legitime Kundenkritik fassen wir ausdrücklich nicht an, auch wenn sie hart formuliert ist. Berechnet werden 39 € pro tatsächlich entfernter Bewertung, ab fünf Bewertungen günstiger. Im Schnitt dauert es 3 Werktage, typisch 3 bis 7. Sie erhalten Googles Bestätigungsmail als Beleg, ohne Anwalt und ohne öffentliche Auseinandersetzung mit jemandem, der Ihren Betrieb von innen kennt.
Die sichere Wahl
Warum Unternehmen die Entfernung BewertungsPush überlassen
Kein Anwalt, keine Vorkosten, keine Vertragsbindung. Sie erhalten für jede Entfernung Googles Bestätigungsmail als Beleg. Legitime Kundenmeinungen melden wir ausdrücklich nicht.
Steckt ein Ex-Mitarbeiter oder Konkurrent hinter Ihrer Bewertung?
Kostenlos prüfen lassen. Wir ordnen die Chancen vorab ein, berechnet wird nur, was Google tatsächlich entfernt.
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Häufige Fragen
Darf ein ehemaliger Mitarbeiter mein Unternehmen bei Google bewerten?
Google untersagt Bewertungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeitern über den eigenen Arbeitgeber, weil ein Interessenkonflikt besteht. Solche Bewertungen verstoßen gegen die Richtlinien und können entfernt werden, unabhängig davon, ob der Inhalt stimmt.
Darf ein Konkurrent mein Unternehmen bewerten?
Nein. Bewertungen von Wettbewerbern, um deren Ranking zu beeinflussen, sind ausdrücklich verboten. Erkennbar sind sie oft daran, dass dasselbe Profil den eigenen Betrieb oder andere Mitbewerber gleichzeitig positiv bewertet.
Sollte ich auf eine Bewertung vom Ex-Mitarbeiter öffentlich antworten?
Nur kurz und ohne Details. Wer den Verfasser öffentlich als Ex-Mitarbeiter benennt oder interne Vorgänge erklärt, bestätigt damit dessen Insiderwissen und riskiert eigene Verstöße. Die Entfernung ist der bessere Weg.
Was kostet die Entfernung bei BewertungsPush?
39 € pro tatsächlich entfernter Bewertung, ab fünf Bewertungen günstiger. Ohne Entfernung fallen keine Kosten an. Im Schnitt dauert es 3 Werktage, Sie erhalten Googles Bestätigungsmail als Beleg.
Zuletzt geprüft am 25. September 2026 · BewertungsPush Redaktion
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